Grafik: Erschienene Bände der Leibniz-Ausgabe

Der Leibniz-Nachlass ist mit ca. 200 000 Blatt (weit überwiegend lateinisch, französisch, deutsch, zum kleineren Teil auch englisch, niederländisch, italienisch, russisch) einer der größten Gelehrtennachlässe überhaupt. Die Katalogisierung des Nachlasses begann 1901. Zwei Weltkriege, die erzwungene Emigration eines jüdischen Mitarbeiters 1933 und weitere personelle Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft, die gravierenden Schwierigkeiten infolge der deutschen Teilung und andere Faktoren haben den Fortgang der Edition erheblich behindert. Bis 1985 sind 19 Bände gedruckt worden. 1985 wurde die Leibniz-Edition in das Akademienprogramm des Bundes und der Länder aufgenommen. Seitdem wurden weitere 33 Bände von durchschnittlich 870 Seiten vorgelegt; damit sind also insgesamt 52 Bände dieses Umfangs veröffentlicht. Wenn von Anfang an in diesem Tempo gearbeitet worden wäre, wäre die Leibniz-Edition schon längst fertig. Die Leibniz- Edition ist also geradezu ein Beleg für den Erfolg des Akademienprogramms.

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